Maraschino: Die Königin unter den Cocktailkirschen, selbstgemacht

Cocktailkirschen_01

Was dem Espresso sein Cantuccini, ist dem Cocktail seine Kirsche. Ein – Hand aufs Herz – verzichtbarer Gimmick, der nicht fehlt, wenn Barista respektive Barkeeper darauf vergessen, umgekehrt aber gerne gegessen wird, wenn er dann doch auf der Untertasse beziehungsweise im Drink serviert wird. Wobei hier gerade bei Cocktailkirschen unbedingt differenziert werden muss: Denn Kirsche ist natürlich nicht gleich Kirsche, nicht am Baum und schon gar nicht im Glas. Die gezuckerte, ins unnatürliche Pink gefärbte und mit Aromastoffen angereicherte Cocktailkirsche hat mit der Königsklasse namens „Maraschino Kirsche“ so rein gar nichts am Hut. Letztere wird streng genommen aus der Maraska-Kirsche hergestellt und in ihrem eigenen Likör („Maraschino“) eingelegt. So bleibt sie ansehnlich rot und ist auch geschmacklich näher am Grundprodukt als ihr industriell hergestelltes Zucker-Pendant. Der Vorteil für die Barszene: Eingelegtes Obst hält wohlweislich länger als frisches und liefert damit die perfekte Voraussetzung für Garnituren. Wer nun aber so wie wir in den Supermarktregalen üblicherweise mehr Pink als Rot sieht, schnappt sich am besten die letzten verbleibenden Kirschen der Saison aus der Gemüseabteilung und legt selber ein. Das Rezept dazu gibt’s natürlich von uns, erfolgreich erprobt an der gemeinen Feuersbrunner Gartenkirsche Marke Eigenanbau.

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Pepperspray Gin Daiquiri

Pepperspray Daiquiri

Nach der Salt Foam Margarita versuchen wir uns nun an einem anderen klassischen Cocktail: ein Daiquiri, den wir mit einer Pfeffer Tinktur aufpeppen. Und wenn die Not erfinderisch macht, wird aus der Tinktur auch gleich noch ein Pfefferspray.

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Salt Foam Margarita

Salt Foam Margarita

Salzrand an der Margarita, Pfeffer in der Bloody Mary oder ganz fancy Gurke und Pfeffer im Gin & Tonic: Unserer Meinung nach nicht gerade die besten Beispiele dafür, dass Salz und Pfeffer neben der Küche auch in die Bar gehören. Wir haben uns deshalb an zwei Drinks versucht, die ohne grobgemahlenem Pfeffer (der hängt nur zwischen den Zähnen und verstopft den Strohhalm) oder dickem Salzrand am Glas (der, wenn schlecht gemacht, Schluck für Schluck in den Drink abrutscht) auskommen. Et voilà: Cocktail Nummer eins ist eine klassische Margarita mit einer modernen Salzschaumhaube.

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New Pub in Town: Beaver Brewing Company

© Benedikt Steinle // www.youarehungry.com

There’s a new Craft Beer Pub in town. Und wir, neugierig wie immer, ließen uns nicht lange bitten und brachen mit einer kleinen Runde von bieraffinen Kumpels auf, um dieses neue Entablissement auszuchecken.

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The Bittersweet Victory | Stefan Bauer

© Benedikt Steinle // www.youarehungry.com

Welche Stationen absolviert eigentlich ein Barkeeper im Laufe seiner Karriere und auf dem Weg zum Bar-Olymps – der Eröffnung einer eigenen Cocktail Bar? Auf seinem Weg von der ersten Anstellung in einer Bar, über den ersten selbstkreierten Drink bis hin zur Leitung einer über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Bar darf natürlich die Teilnahme – noch besser der Gewinn – mindestens eines internationalen Cocktailwettbewerbs nicht fehlen.

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Campari Blutorange

Campari Blutorangensirup

Campari Soda oder Campari Orange? Wer sich zwischen den klassischen Longdrinks nicht entscheiden kann, dem sei unsere Kombination aus beiden ans Herz gelegt. Das fruchtige Aroma des Campari Orange findet sich im Drink in Form eines selbstgemachten Blutorangensirups wieder, der – mit Soda aufgespritzt – einen süß-bitteren Aperitif ergibt. Cin cin!

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Thyme & Orange

© Benedikt Steinle // www.youarehungry.com

Was macht man, wenn die Liebste vom Dessert noch etwas Orangenschaum übrig hat? – Genau, man kreiert einen Cocktail, der dazu passt. Flugs ein paar Zutaten zusammengestellt, und fertig ist er.

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