Für Bildungstrinker. Oder so.

©YAY creative Benedikt Steinle // yaycreative.eu

Die liebe Katharina Seiser hat uns diese Woche den Schwarzen Kettenbrief-Peter zugeschoben, nachdem sie ihrerseits, etwas unwillig, auf die mehrfache Aufforderung zur Kettenbriefantwort einging und ein paar kurze Fragen vom Bildungstrinken-Podcast beantwortete. Nachdem wir die Herausforderung unsererseits durchaus wohlwollend annahmen, machten wir uns kurzerhand daran, – jeder für sich – die Fragen selbst zu beantworten. Was dabei rauskam, lest Ihr hier:

1.Was ist dein liebster Drink?

Bene:
Es gibt für jede Gelegenheit den richtigen Drink. Und das ist jedes Mal ein anderer. Ein kühles Glas Schaumwein, um das Wochenende einzuläuten, ein gediegener Whiskey Sour (mit Eiweiß) in der Tür 7 oder daheim zu später Stunde, ein Glaserl Vermouth vom Burschik zum Kochen oder ein Craft Bier (nach einem fruchtigen Single-Origin-Espresso) im Zåmm Coffee … es gibt einfach zu viele gute Drinks und zu viele gute Gelegenheiten, um sich festzulegen.

Oli:
Continental Sour (mit Eiweiß)

2.Wann hast du das erste Mal Alkohol getrunken?

Bene:
Mit 14 fuhr ich mit dem Fahrrad zu Freunden in ihr Dorf, um mit ihnen auf dem dortigen „Dorfparkfest“ herauszufinden, wie Rotwein mit Limonade auf die Organismen einer Gruppe frühjugendlicher Jungs und Mädels wirkt. Ein frühes Experiment mit unbekanntem Ausgang.

Oli:
Mit ca. 13 Jahren und dann auch noch selbst gebrannten Schnaps vom Großvater eines Freundes. Kein guter Einstieg.

3.Welchen Drink hast du am meisten bereut?

Bene:
Den letzten des Abends. Manchmal.

Oli:
Eigentlich keinen. Generell habe ich aber von früher noch Nachwehen bei Tequila.

4.Bar oder Beisl (Kneipe)?

Bene:
Kommt drauf an: Welche Bar, welches Beisl? Zu den meisten Getränken passt auch gutes Essen, und die Wiener Beislkultur ist wirklich etwas besonderes (nicht zu vergleichen mit dem deutschen Wortäquivalent, der Kneipe). Aber manchmal will man sich einfach in einer gemütlichen Bar niederlassen.

Oli:
Mit Hunger ins Beisl, vorausgesetzt dort gibt es etwas Gutes zu essen. Nach dem Essen eher in eine Bar auf ein, zwei, … Digestifs.

5.Champagner oder Schaumwein?

Bene:
Schaumwein. Denn genauso wie in allen anderen Weingegenden gibt es auch in der Champagne gute und schlechte Tropfen. Und ich würde stets einen guten Schaumwein ohne Labeling einem teuren Champagner von unbekannter Qualität vorziehen. Denn naheliegenderweise habe ich von Champagner auch nicht sehr viel Ahnung.

Oli:
Egal, Hauptsache er ploppt. Ein Tag, an dem man einen Sektkorken knallen hört, kann nur ein guter Tag sein!

6.Mit wem würdest du gerne trinken?

Bene:
Mit meinen Freunden. Und jedem, der ein gutes Getränk zu schätzen weiß. Eine der positivsten Nebenwirken des Alkohols ist die Geselligkeit.

Oli:
Mit allen die gutes Trinken zu schätzen wissen.

7.Bei wem würdest du gerne trinken?

Bene:
Tür 7, Zåmm Coffee, Torberg, Pub Klemo, Dino’s American Bar, Coffee Pirates, Fassldippler, just to name a few … (neulich habe ich im Schlepptau eines Freundes entdeckt, wie großartig die Bierauswahl im Känguruh ist. Das Ambiente ist nicht meins, aber die Karte tröstet absolut darüber hinweg). Falls die Frage anders gemeint war: Siehe 6.

Oli:
Endlich mal wieder im Hemingway’s in Kirchheim unter Teck. Die Cocktailbar, in der ich meinen ersten Barjob hatte.

8.Wie sieht deine Hausbar aus und was ist das Kostbarste darin?

Bene:
Mein Haus ist meine Bar. Will heißen: Inzwischen haben wir so viele verschiedene Getränke daheim, dass sie sich an mindestens vier verschiedenen Orten in der Wohnung niedergelassen hat. Das kostbarste in meiner Bar? Hmm, schwer zu sagen. Ich habe einige gute, teure Weine, welche mir Freunde geschenkt haben und die immer noch auf die richtige Gelegenheit warten. Ich bin kein Profilierungstrinker, daher achte ich beim Kauf immer auf realistische Preis-Leistungs-Verhältnisse. Champagner (siehe Frage 5) wird uns zumeist nur geschenkt, dann wird er aber in der Regel nicht sehr alt.

Oli:
Die besteht hauptsächlich aus Rot- und Weißweinen. Prosecco und Grappa von der letzten Italienreise. Ein wenig Gin, Whisky und jede Menge selbstgemachte Liköre und Sirupe. Die kostbarsten sind Weine von Freunden, die ich mir für besondere Anlässe aufbewahre.

9.Beschreib deine Eiswürfel.

Bene:
Nun ja, da muss ich an Oli abgeben. Er ist der Experte auf diesem Gebiet :)

Oli:
Glasklar in Würfel- und Kugelform. Wie das geht, kann man hier auf unserem Blog lesen.

10.Was ist deine Gin-&-Tonic-Empfehlung?

Bene:
Im Moment ist mein Liebling der „Ferdinand’s Saar Dry Gin“ aus Deutschland. Er wird offenbar mit Riesling-Trauben infusiert. Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich sie im Geschmack orten könnte, aber der Ferdinand’s ist einfach ein wunderbar ausgewogener, leicht säuerlicher (doch der Riesling?), interessanter Gin. Geht im Moment gut mit Fentiman’s, das haben wir palettenweise daheim. Fever Tree soll lt. Gary (Torberg) toll damit sein, hab ich aber grad’ nicht zuhause. Mit einem selbst gemachten Gurkenschaum getoppt, ist aber fast jeder GT gut (ich sage übrigens GT, nicht G&T, aber jeder wie er/sie mag).

Oli:
Wenn es schnell gehen muss Ophir Gin mit Fentimans Tonic Water.

Mit ein wenig mehr Aufwand ein Gin & Tonic mit Gurken-Espuma.

11.Wie bekämpfst du deinen Hangover?

Bene:
Hangover? Welchen Hangover? Nein ehrlich: Ich habe es mir angewöhnt, mit fortschreitender Stunde immer mehr Wasser zu trinken. Das beugt vor. Und sollte ich mal darauf vergessen haben, hilft Frühsport beim Durchtauchen des Hangovers enorm. Einfach alles ausschwitzen.

Oli:
Zum Glück sehr selten, aber wenn, dann viel Wasser trinken und durchbeißen. Wer trinken kann, kann auf früh aufstehen!

So, und nachdem wir auch noch jemanden nominieren müssen, der/diejenige die alkoholgetränkte Fackel weiterträgt, haben wir uns folgende Personen ausgesucht. Wer Lust hat, schreibt, wer nicht, lasse es. Wir machen das spaßeshalber, und sofern jemand von Euch keinen ebensolchen damit verbindet, so lasse er/sie es bleiben:

Kevin aka „The Stepford Husband“

Nina, Frau „Kitchngschichtn“

Roman & Richard von „Simply 4 Friends“

Judith vom „Brewaholic Blog“

Jürgen von „Goldschwarz“

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