Bacardi Legacy Grand Final 2017 | Berlin

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Aus insgesamt 10.000 Einreichungen haben 38 Finalisten aus allen Teilen der Welt ihr Ticket zum großen Finale der Bacardí Legacy Global Cocktail Competition nach Berlin gelöst. Der Weg dorthin war alles andere als leicht.

Wer kreiert den nächsten legendären Bacardí Cocktail? Um auf Augenhöhe mit Klassikern wie Daiquiri, Mojito und Pina Colada zu kommen, müssen zuerst eine Reihe von Teilnahmebedingungen erfüllt werden, ehe es für die Barkeeper und ihre Kreationen in die regionalen und nationalen Vorentscheidungen geht. Dort warten – wie etwa in Indien – bis zu 2.500 Konkurrenten oder – wie im Fall von Taiwan – ein Battle gegen andere nationale Gewinner. Steht der beste Drink des Landes fest, geht es für den Finalisten oder die Finalistin vier Monate auf Promotiontour durch heimische Bars und schließlich zum Bacardí Legacy Grand Final. 2017 fand dieses in Berlin statt.

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Die Geburtsstunde einer Legende

Doch was braucht ein Cocktail, um Chancen auf den Sieg zu haben? Ein Bacardí Legacy Global Cocktail besteht aus maximal sechs Zutaten, wobei die Hauptspirituose natürlich Bacardí (Carta Blanca, D’Oro  oder Ocho) sein muss. Zudem enthält der Drink je einen Säure- und Zuckeranteil. Damit der nächste legendäre Cocktail auf der ganzen Welt reproduzierbar ist, dürfen lediglich Zutaten verwendet werden, die global verfügbar sind. Klingt soweit nach einer machbaren Aufgabe für nahezu jeden Bartender weltweit. Doch wie geht man die Rezeptentwicklung eines Drinks an, der das eigene Leben komplett verändern kann? Welche Geschichte erzählt der Drink? Welchen Namen gibt man ihm? Unter den 38 Finalisten finden sich Drinks, die persönliche Lebenserfahrungen, geschichtliche Ereignisse, länderübergreifende Beziehungen und natürlich durchwegs eine Brücke zur Rum-Dynastie Bacardí schlagen. So z.B. der Drink von Darren Miley aus Neuseeland mit „Admiral’s Salute“, ein Gruß an alle, die unbeachtete herausragende Leistungen erbringen. Oder Kenny Klein aus Österreich mit seiner Kreation „Curiosity“, der „Neugierde“ nicht nur als Basis für seine Karriere in der Barszene sieht, sondern als Grundantrieb eines jeden, der etwas großes schaffen will. Loreta Toska aus Griechenland honoriert mit ihrem Frappé ähnlichen Drink „Look for the Silver Lining“ alle schwer arbeitenden Menschen, die nicht aufgeben und stets den kleinen Hoffnungsschimmer am Horizont im Auge behalten sollen.

Let the show begin

Eine hochkarätige Jury (Klaus St. Rainer – Inhaber „Die Goldene Bar“ in München, Ian Burrell –Globaler Rum-Botschafter oder Tristan Stephenson – Autor der Buchreihe „The Curious Bartender“) ermittelt in zweitägigen Semifinals die besten acht Teilnehmer, wobei das Hauptaugenmerk nicht allein auf dem Drink liegt, sondern auf dem „Gesamtpaket“, also der Performance des Bartenders, der Entstehungsgeschichte und dem Namen des Drinks und seiner Reproduzierbarkeit. Den Finalisten bleiben dabei für ihre Präsentation lediglich sieben Minuten. Zur Erinnerung: Hier geht es wahrscheinlich um den Drink deines Lebens, der zubereitet und zu dem gleichzeitig seine und deine eigene Geschichte erzählt werden soll. Da verwundert es nicht, dass fast alle Performances auswendig gelernt und perfekt durchgetaktet wurden. Die Anspannung ist den Teilnehmern deutlich anzumerken, was schon einmal dazu führt, dass eine Zutat nicht in der richtigen Reihenfolge eingeschenkt, die Deko backstage liegen gelassen oder der – zum Glück noch leere – Shaker fallen gelassen wird. Selbst jene Finalisten, die in ihrer Muttersprache Englisch vortragen, kommen ins Stottern oder verlieren den Faden. Die Folge: Der Verlust wertvoller Jurypunkte, der den Einzug ins große Finale der besten Acht kosten könnte.

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„Final ocho“: Die besten Acht

Vielfältiger könnte die Finalrunde der besten acht Teilnehmer nicht sein: Kopf an Kopf reihen sich Barkeeper unterschiedlichster Herkunftsländer mit ihren Kreationen, die von einer Daiquiri-Variante (La Blanca von Hideyuki Saito aus Thailand – mein Favorit) über eine Longdrink-Version, einem geräucherten Drink, eingearbeitetem Vanilleeis bis hin zu einer Manhattan-Variante reichen. Ein letztes Mal gilt es nun, die seit Monaten bis ins Detail geprobte und unzählige Male vorgeführte Präsentation abzurufen und neuerlich vor einer namhaften Jury (Jose Sanchez Gavito – Maestro de Ron BACARDÍ, Julie Reiner – Barbesitzerin in New York, Hidetsugu Ueno – Japans Meister im Cocktail Mixen und Gn Chan – Globaler Gewinner der BACARDÍ Legacy Cocktail Competition 2016) im großen Finale zu präsentieren. Dann ist es endlich soweit: Der Sieg geht heuer an Ran Van Ongevalle aus Belgien und seinen Cocktail „Clarita“: Ein trockener Drink, der in seiner Einfachheit komplex und perfekt ausbalanciert ist. Mit der makellosen Performance on stage und der Geschichte hinter dem Drink, die von seiner Familie, der Tradition und dem Erbe von Bacardi erzählt, war ihm die begehrte Trophäe nicht zu nehmen. 2018 findet das Grand Final übrigens in Mexiko statt.

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Die Reise zum Bacardi Legacy Grand Final 2017 in Berlin erfolgte auf Einladung von BACARDÍ.

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